Meine Geschichte
Vor einigen Jahren musste ich eine sehr schmerzliche Erfahrung mit der Gesundheit meines Seelenpferdes Eros machen. Als ich die ersten Anzeichen von Atmungsproblemen bemerkte und er auch gelegentlich hustete, schenkte ich dem zunächst nicht viel Beachtung, da es fast Winter war und ich von einer Erkältung ausgegangen bin. Doch die Situation verschlechterte sich innerhalb weniger Tage rapide. Eros hatte inzwischen eine ausgeprägte Dampfrinne, war matt, lust- und antriebslos, was so gar nicht seinem sonstigen Verhalten entsprach. Der Tierarzt stellte schließlich akutes Asthma fest. Seine Nachricht war niederschmetternd: Für mein Pferd in diesem Zustand gibt es keine Heilung. Trotz dieser schlimmen Diagnose war ich fest entschlossen, alles zu tun, um Eros zu helfen.
Die Tierarztkosten stiegen ins Unermessliche. Ich wollte diese Situation aber nicht akzeptieren und habe deshalb auch nicht aufgegeben, sondern im Internet nach Erfahrungen anderer Pferdebesitzer sowie alternativen Behandlungen gesucht. Mein Ziel war, die Behandlung systematisch anzugehen und insbesondere die Ursache der Erkrankung zu finden. Dabei bin ich auf eine Futtermittelberaterin gestoßen und wir haben die weiteren Schritte besprochen. Zuerst hatte ich einen Termin mit einer mobilien Pferdewaage bei mir auf der Koppel zur Ermittlung des Gewichts. Ein paar Tage später kam die Beraterin und hat die Lebensumstände und die aktuelle Gesundheitssituation, sämtliches Futter inklusive Leckerlies, seine Arbeitsleistung und vieles mehr erfasst. Da ich einige Monate zuvor Heu von einem anderen Lieferanten bekomme habe, hatte ich außerdem eine Heuanalyse beauftragt.
Bis die Analyseergebnisse vorgelegen haben, habe ich die Zwischenzeit genutzt und Eros täglich Cortison mit einer Inhalationsmaske verabreicht. Dies hat ihm sehr gut getan und auch die Dämpfigkeit hat etwas nachgelassen. Dann kamen die alarmierenden Ergebnisse des Labors und der Futtermittelberaterin. Das Heu, das ich meinem Pferd monatelang verfüttert habe, war qualitativ minderwertig mit zu wenig Nährstoffen, staubig und mit (unsichtbaren) Schimmelpilzen kontaminiert. Eine anschließende Blutprobe ergab, dass inzwischen dadurch sogar die Nierenwerte von Eros erheblich beeinträchtigt waren.
Sofort besorgte ich neues, staubfreies Heu von bester Qualität und von der Futterberaterin habe ich einen Futterplan erhalten, in dem der Bedarf an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen festgelegt wurde. Und tatsächlich ... bereits nach einigen Wochen konnte ich feststellen, dass sich der Gesundheitszustand von Eros mehr und mehr verbesserte. Nach fast zwei Jahren harter Arbeit, engagierter Pflege und dank des von der Futterberaterin ausgearbeiteten Fütterungsplans kann ich mit Freude sagen, dass mein Pferd Eros heute wieder nahezu gesund ist: kein Husten mehr, kein Lungenpumpen und er ist wieder so aktiv wie früher.
Meine Leidenschaft für den Pferdesport und diese lehrreiche, aber auch bereichernde Erfahrung durch die Erkrankung meines Pferdes hatte mich vor einigen Jahren ermutigt, über meine kleine Firma nun selbst diese Dienstleistungen anzubieten. Mit unserer eigenen mobilen Pferdewaage kombiniert mit einer professionellen Futterberatung durch eine zertifizierte Futterberaterin und die Zusammenarbeit mit einem akkreditierten Labor bieten wir einen ganzheitlichen Ansatz, um unseren Kunden ein Gesamtpaket für ihr Pferd anbieten zu können.
Daher wiegen wir auch nicht nur das Pferd, sondern nehmen es bereits auf dem Weg zur Waage, während des Wiegens und beim Verlassen der Waage eingehend in Augenschein. Außerdem führen wir auf Wunsch eine kleine Adspektion durch und machen einen Cresty Neck Score. Denn kleine oder schleichende Veränderungen sieht der Besitzer meist nicht. Mit diesem Kurzcheck eines neutralen Beobachters erhalten die Besitzer von uns eine zusammenfassende optische Einschätzung des Allgemeinzustandes ihres Pferdes. Das ist übrigens alles im Wiegepreis inbegriffen.
Das Gewicht seines Pferdes zu kennen, ist essenziell – nicht nur für die Dosierung von Medikamenten oder Wurmkuren. Zusammen mit einer Anamnese und der anschließenden Fütterungsempfehlung durch eine Futterberatung, evtl. einer Heuanalyse und - wenn notwendig - weiteren Vorkehrungen tun man alles für einen optimalen Gesundheitszustand seines Pferdes.
Herzliche Grüße und alles Gute für Dich und Dein Pferd
wünscht Dir Helmut mit Team